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	<title>BUTTERPLANET // Alles läuft wie geschmiert. &#187; Gesellschaft &amp; Soziales</title>
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	<description>Alles läuft wie geschmiert.</description>
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		<title>Generationskonflikt</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 07:45:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obentz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<category><![CDATA[Generation]]></category>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es hat in den letzten Tagen und Wochen ein kolossales Missverständnis gegeben. Dieses Missverständnis äußert sich nun in einem Generationskonflikt.<br />
Das Besondere: Es ist kein Generationskonflikt zwischen zwei Generationen, sondern er findet innerhalb einer Generation statt.<br />
Das Problem: Heutzutage gibt man Generationen gerne Namen.<br />
Namen wie &#8220;Generation Golf&#8221; oder &#8220;Generation Upload&#8221; bergen jedoch eine Gefahr: Sie suggerieren eine Homogenität, die es nicht gibt.</p>
<p><span id="more-452"></span></p>
<p>Zunächst und ursprünglich bezeichnet der Begriff Generation ja nur eine vom Geburts- und Lebenszeitraum definierte Menschengruppe. Der Generationsbegriff schließt keine weiteren soziodemografischen Merkmale wie z.B. Einkommen, Bildung, Familienstand oder politische Gesinnung ein.<br />
Das bedeutet: Eine Generation ist nach &#8220;Gesamtbevölkerung&#8221; der zweitkleinste soziologische Nenner.<br />
Eine Generation ist damit ein äußerst heterogener Haufen.</p>
<p>Wirklich? Fast. Die Heterogenität lässt sich einschränken, denn eine Generation wird durchaus geprägt durch äußere Umstände, die zum Beispiel auch Einzug in das kollektive Bewusstsein halten und damit eine Generation auch über das reine Alter hinaus beschreibbar machen.<br />
Das können zum Beispiel technische Erfindungen sein, die es vorher nicht gab und mit denen eine Generation somit historisch als erste lebt und umgeht.<br />
(Wobei gerne vergessen wird, dass sich auch Mitglieder anderer Generationen dieser Techniken mehr oder weniger schnell bedienen und von diesen ebenfalls geprägt werden.)</p>
<p>Aber die großen Themen wie ein technischer Fortschritt reichen m.E. nicht aus, um einer Generation plötzlich Homogenität zu verleihen und sie über einen Kamm zu scheren.</p>
<p>Genau das wird in diesen Tagen gemacht. Interessanterweise sind es Mitglieder der angeblichen &#8220;Generation Upload&#8221; selbst, die sich und ihre Altersgenossen in diese Schublade stecken, einen Namen darauf schreiben und damit eine nicht existierende Homogenität suggerieren und medial ausschlachten.</p>
<p>Aus Gleichaltrigen werden durch ein Namensschild Gleichdenkende gemacht.</p>
<p>Das ist ein Fehler. Der Fehler der Vereinfachung.</p>
<p>Die Folgen dieses Fehlers lassen sich im Netz gerade in Foren und Kommentarthreads beobachten &#8211; ausgelöst von einer Werbekampagne.<br />
Da wird gestritten und geschimpft.<br />
Dabei tritt ein weiteres Merkmal unserer Generation zutage:<br />
Im Internet wird auf gute Kinderstube sehr oft verzichtet und es wird in einem Ton miteinander umgegangen, bei dem es einem manchmal Angst und Bange wird.</p>
<p>Woher kommt das Streitpotenzial?<br />
Es kommt daher, dass die vermeintliche &#8220;Generation Upload&#8221; sich selbst in dieser Begrifflichkeit verfangen hat und sich der Einzelne damit konfrontiert sieht, es plötzlich mit Andersdenkenden zu tun zu haben, obwohl er sich in einem homogenen Umfeld wähnt.</p>
<p>Wir sind eine Generation. Aber wir sind Individuen. Mit individuellen Meinungen, Weltbildern, Wünschen etc.</p>
<p>Das ist nicht schlimm. Das ist normal. Und das soll und wird auch so bleiben.<br />
Egal, wer wen wie nennt, um sich ein vereinfachtes Bild zusammenzuschustern.</p>
<p>Eine Sache sollte &#8220;uns&#8221; aber doch gemein sein bzw. werden:<br />
Ein repsektvollerer Umgang miteinander.</p>
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		<title>Gibts schon! Der Hase-und-Igel-Effekt des Webs.</title>
		<link>http://www.butterplanet.de/blog/2009/04/22/gibts-schon-der-hase-und-igel-effekt-des-webs/</link>
		<comments>http://www.butterplanet.de/blog/2009/04/22/gibts-schon-der-hase-und-igel-effekt-des-webs/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 16:10:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obentz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Ideen]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute haben wir Tweetmarkt.de gelauncht und meine größte Angst war:<br />
&#8220;Hoffentlich gibts das nicht schon! Hoffentlich launcht nicht heute einer mit derselben Idee und wir launchen erst morgen! Hoffentlich bin ich nicht wieder der Hase und irgendein Igel steht schon da und grinst.&#8221;</p>
<p>Von Berufswegen her beschäftige ich mich mit dem Ideenhaben.<br />
Die Welt ist groß und es gibt viele Leute, deren Beruf oder Berufung es ist, Ideen zu haben.<br />
Dazu kommen noch all die Menschen, die einfach Ideen haben, ohne dass es ihr Beruf ist.<br />
Oder kurz: Viele Menschen haben auch viele Ideen.</p>
<p>Mit den Mitteln, die uns heute zur Verfügung stehen, ist es ganz einfach, seine Idee anderen Menschen zu erzählen und es ist ganz einfach, sich in die Tat umgesetzte Ideen aus aller Welt jederzeit anschauen zu können.</p>
<p>Und siehe da: Ideen tauchen plötzlich doppelt, dreifach, vierfach auf.<br />
Das passiert besonders in der Werbung, im Marketing, in der Kommunikationsbranche.</p>
<p>Was kein Wunder ist.</p>
<p><span id="more-413"></span></p>
<p>In der informationsindustrietechnologisierten Welt sitzen auf allen Kontinenten in tausenden von Städten abertausende von Menschen, die dafür bezahlt werden, die Probleme ihrer Kunden mit Ideen zu lösen.<br />
Kulturellen Unterschieden zum Trotz, gehe ich davon aus, dass es (nicht nur) in dieser Branche so etwas wie eine globale Kultur gibt, die auch durch die global verbreitete Technologie geprägt ist.<br />
Ein Werber aus Stockholm wird sich mit einem Werber aus Mumbai über berufliche Dinge bestens verständigen können.</p>
<p>Abertausende Kreative werden von aberhunderten Unternehmen, die die gleichen Produkte herstellen, mit der Aufgabe betreut, z.B. mehr Kühlschränke zu verkaufen.</p>
<p>Also sitzen während der Entstehung dieses Artikels werweißviele Leute, die ähnlich bis gleich ticken, an ähnlichen bis gleichen Problemen, verwenden dafür die gleichen Methoden, die gleiche Hardware, die gleiche Software und haben dabei die gleichen Klamotten an.<br />
Und dann kommen sie auf die gleichen Ideen.</p>
<p>Was eigentlich nicht schlimm ist.<br />
In einer Welt vor gar nicht allzulanger Zeit, war man mit einer Idee der einzige weit und breit.<br />
Dass irgendwo auf der anderen Seite des Globus vielleicht jemand eine Woche vorher dieselbe Idee hatte &#8211; irrelevant.</p>
<p>Heute ist das nicht mehr so.</p>
<p>Heute werfen Kommunikative aus Brasilien ihren Berufskollen aus Deutschland Plagiarismus vor, weil zwei Anzeigen den gleichen Witz haben oder zwei Websiten die gleiche Funktion etc.</p>
<p><strong>Interessanterweise wachsen hier zwei Sachen parallel in den Himmel:</strong><br />
Zum einen ist die Wahrscheinlichkeit, dass etwas ein Plagiat ist, so hoch wie nie, denn es ist so einfach wie nie, anderen Menschen durchs Web auf die kreativen Finger zu schauen.<br />
Andererseits ist die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Menschen auf unterschiedlichen Seiten des Globus dasselbe einfällt auch so hoch wie nie, denn noch nie haben soviele gleichdenkende Menschen gleichzeitig an Ideen für gleichlautende Aufgaben gearbeitet.</p>
<p>Leider macht das einem als Ideenhabenmüsser doch schwer zu schaffen.<br />
Hat man eine Idee, googelt man mal ein bisschen und schwupps denkt man:<br />
&#8220;Mist, irgendwer in Ulan Bator hatte die Idee bereits, das können wir vergessen.&#8221;<br />
Oder man hat eine Idee, erzählt sie ein paar Leuten und aus allen Ecken kräht es:<br />
&#8220;Hat schon mal einer in Ulan Bator gemacht, vergiss es!&#8221;</p>
<p>Um diesen &#8220;Gibts doch schon!&#8221; Frust zu überwinden, habe ich noch nicht das geeignete Rezept gefunden.<br />
Aber erstens: Irgedwer arbeitet gerade daran und findet vielleicht vor mir eine Lösung.<br />
Und zweitens: Dieser Blogbeitrag wurde bestimmt auch schon irgendwo geschrieben.</p>
<p>P.S.:<br />
Ich habe das furchtbare Wort Globalisierung übrigens nicht einmal verwendet! Ach Mist, jetzt schon.</p>
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		<title>Why TV Lost. Guter Artikel über den Medienwandel.</title>
		<link>http://www.butterplanet.de/blog/2009/03/04/why-tv-lost-guter-artikel-uber-den-medienwandel/</link>
		<comments>http://www.butterplanet.de/blog/2009/03/04/why-tv-lost-guter-artikel-uber-den-medienwandel/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 07:48:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obentz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft & Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Link:</strong> <a href="http://paulgraham.com/convergence.html" target="_blank">http://paulgraham.com/convergence.html</a></p>
<p><strong>Auszug:</strong></p>
<p><em>The somewhat more surprising force was one specific type of innovation: social applications.  The average teenage kid has a pretty much infinite capacity for talking to their friends.  But they can&#8217;t physically be with them all the time.  When I was in high school the solution was the telephone.  Now it&#8217;s social networks, multiplayer games, and various messaging applications.  The way you reach them all is through a computer.<br />
Which means every teenage kid (a) wants a computer with an Internet connection, (b) has an incentive to figure out how to use it, and (c) spends countless hours in front of it.</em></p>
<p><em>This was the most powerful force of all.  This was what made everyone want computers.  Nerds got computers because they liked them.  Then gamers got them to play games on.  But it was connecting to other people that got everyone else: that&#8217;s what made even grandmas and 14 year old girls want computers.</em></p>
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